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LDL- und Lp(a)-Cholesterin – Hauptverursacher der Atherosklerose!

Hohe Cholesterinkonzentrationen weisen meistes auf eine hohen Anteil des gefährlichen LDL-Cholesterins hin, da dass LDL-Cholesterin den größten Teil des Cholesterins im Blut erhalten. Es transportiert Cholesterin zu den verschiedenen Organen unseres Körpers, wo sie durch spezielle Aufnahmestellen (Rezeptoren) in die Zellen eingeschleust werden. Schwimmen zu viele LDL (-Partikel) im Blutstrom oder werden nicht genügend Aufnahmestellen (Rezeptoren) gefunden bzw. fehlen diese völlig, können sich in den Gefäßwänden sehr leicht atherosklerotische Ablagerungen bilden. Diese entstehen dadurch, dass überschüssige LDL-Partikel von Fresszellen (Makrophagen) aus dem Blut aufgenommen werden. Diese lagern sie ein, bis sie völlig mit Cholesterin überladen in der Gefäßwand liegen bleiben (Schaumzellen). Mit der Zeit wölben sich dadurch kleine Pölsterchen vor, die das Gefäß einengen und die Blutversorgung gefährden können. Ein sich auf die Verengung aufpfropfendes Blutgerinnsel verschließt die Arterie plötzlich vollständig, es kommt zum Infarkt. Verstärkt wird die Bildung von Plaques und Gefäßverschlüssen von einem dem LDL-Cholesterin unabhängigen Risikofaktor: Lipoprotein a oder Lp(a). Patienten mit hohen Lp(a)-Werten (<60mg/dl oder <120 nmmol/l) können sehr früh einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Bein-Verschlusskrankheit (PAVK) bekommen.